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Problemhund?

Hat der Hund wirklich ein Problem?

Der Begriff Problemhund ist unzutreffend, da der Hund mit seinem Verhalten kein Problem hat. Der Hund kennt nur Erfolg oder Misserfolg. Verhalten, welches vom Hund gezeigt wird, ist häufig für den Hundebesitzer und sein Umfeld, sprich Familie nicht mehr tragbar, ist aber aus Sicht des Hundes völlig artgerecht. Die Bereitschaft des Hundes etwas zu tun, wird nur über den Drang nach Triebbestätigung gesteuert. Also kann die Veränderung nicht vom Hund ausgehen, sondern muss von uns Menschen herbeigeführt werden. Der Hund braucht dazu Sie, seinen Menschen.

 
Kennen Sie das?

Der Hund...
... zieht an der Leine?
... ignoriert Kommandos?
... markiert ständig sein Revier?
... bleibt nicht gerne alleine?
... fährt nicht gern Auto? Verbellt vorbeifahrende Radfahrer? Erbricht, jault?
... ist immer der Erste, wenn Besuch kommt?
... ist häufig ängstlich?
... zeigt aggressives Verhalten bei einzelnen Personen? (z.B. Mann mit Stock / Hut, Rollstuhlfahrer)
... reagiert aggressiv auf Artgenossen?
 
…dann kontaktieren Sie mich!
 
In unserer reizüberfluteten Welt sind die Ansprüche hoch, die wir als Hundehalter an unseren Hund stellen.
Besuch, Kinder, Artgenossen sollen akzeptiert werden. Aus der Hundeperspektive handelt es sich aber eher um Fresskonkurrenten, Fremde, die nicht zum Rudel gehören oder eventuell Beute z.B. wenn ein Kind hinfällt.
 
Hunde regeln das auch unter sich und für sich, aber nach Hundemanier! Seien Sie sicher!
 
Alles was wir Hundehalter unserem Hund überlassen oder ignorieren, wird er für sich entscheiden. Bildlich gesprochen übergeben wir ihm das Steuer! Bitte erwarten Sie dann auch keinen Gehorsam und freiwillige Orientierung an Ihnen! Wenn der Hund einmal gelernt hat, Dinge für sich selbst zu entscheiden, hat er keinen Grund mehr sich am Sozialpartner Mensch zu orientieren!
 
Der Mensch verliert sein Gesicht und somit den Respekt des Hundes. Die Folgen sind häufig kleinere und größere Fehl- oder Problemverhalten. Da wir Menschen Verbalakrobaten sind, versuchen wir über Nein, Aus, Pfui, lass das dieses Verhalten zu unterbinden. Ihr Hund lernt nichts und wird noch unsicherer, er wird bestraft, obwohl er ja artgerechtes, natürliches Verhalten zeigt. Jedoch bringen Bestrafungen keinen lang anhaltenden Erfolg, eher zwingt man den Hund noch in ein Meideverhalten hinein.
 
„Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll aber nie kann, wenn er will, dann mag er nicht, wenn er muss!
 Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch wenn er soll und dann kann er auch, wenn er muss!
 Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen!“ (Graffiti - Berliner Bahnhof)
 
Sie erlernen bei mir, über Körpersprache mit Ihrem Hund zu kommunizieren und erwünschtes Verhalten zu bestätigen.
 
Ein gewaltfreier und körperaktiver Umgang mit unserem Sozialpartner Hund ist Voraussetzung für eine gute Mensch-Hund Beziehung.
 
„Alles ist schwierig, bevor es leicht wird“ <<Franz X. Büher>>
 

 

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